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title: nEHS-Primärmarkt
description: Erfahren Sie, wie der nationale Emissionshandel in Deutschland CO₂-Emissionen reduziert und Unternehmen zu klimafreundlicheren Technologien anregt.
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# nEHS-Primärmarkt

## Erfahren Sie mehr über den nationalen Emissionshandel (nEHS)

### Die CO₂-Emissionen in Deutschland reduzieren - welche Unternehmen Zertifikate erwerben müssen.

Grundlagen

Abgrenzung zum   
 EU-ETS I

Funktionsweise

Primärmarkt vs. Sekundärmarkt

Preisentwicklung

Handelsfenster für 2025

Fazit

Auf einen Blick

Grundlagen

Der nationale Emissionshandel (nEHS) ist ein von Deutschland im Jahr 2021 eingeführtes Klimaschutzinstrument, das darauf abzielt, CO₂-Emissionen in den Sektoren Wärme und Verkehr zu reduzieren. Im Rahmen dieses Systems müssen Unternehmen für jede Tonne CO₂, die durch die Verbrennung von Brennstoffen freigesetzt werden kann, ein nEHS-Zertifikat erwerben und abgeben.

Der nEHS ergänzt den bereits bestehenden Europäischen Emissionshandel (EU-ETS I), der hauptsächlich große Industrieanlagen und Kraftwerke abdeckt. Durch die Einführung des nEHS werden nun auch Bereiche erfasst, die bisher nicht im EU-ETS I enthalten waren, insbesondere die Verbrennung von Brennstoffen in den Sektoren Wärme und Verkehr.  

Das System funktioniert, indem für jede potenziell emittierte Tonne CO₂ ein Zertifikat erworben werden muss. Diese Zertifikate können entweder direkt an der EEX (European Energy Exchange) oder über Handelsplattformen wie **q-bility GmbH** erworben werden. Unternehmen sind verpflichtet, die entsprechende Anzahl an Zertifikaten bis zum 30. September des Folgejahres abzugeben. Bei Nichtbeachtung dieser Verpflichtung können Geldbußen von bis zu 500.000 Euro verhängt werden. 

Durch die Bepreisung von CO₂-Emissionen setzt das nEHS finanzielle Anreize für Unternehmen und Verbraucher, ihren CO₂-Ausstoß zu reduzieren und auf klimafreundlichere Technologien umzusteigen. Die Einnahmen aus dem nEHS werden unter anderem zur Senkung der EEG-Umlage verwendet, was zu einer Entlastung der Stromkunden führt.

Insgesamt stellt der nationale Emissionshandel einen wichtigen Baustein in Deutschlands Klimaschutzstrategie dar, um die nationalen und europäischen Klimaziele zu erreichen.

 

Abgrenzung zum   
 EU-ETS I

Der **nationale Emissionshandelsmarkt (nEHS-Markt)** ist das Handels- und Regulierungssystem, das den **nationalen Emissionshandel (nEHS)** in Deutschland unterstützt. Er dient der Bepreisung von CO₂-Emissionen in den Sektoren Wärme und Verkehr, die nicht vom Europäischen Emissionshandelssystem (EU-ETS I) erfasst sind.

Funktionsweise

Unternehmen, die fossile Brennstoffe (z. B. Gas, Heizöl, Diesel, Benzin) in Verkehr bringen und die entsprechende Energiesteuer entrichten müssen, müssen für die damit verbundenen CO₂-Emissionen **Zertifikate** erwerben.

 

Diese CO₂-Zertifikate werden auf dem nEHS-Markt gehandelt.

Der Preis der Zertifikate wird bis 2025 (55€/tCO2) vom Staat festgelegt, ab 2026 soll er durch Auktionen und den freien Handel bestimmt werden.

Verpflichtete Unternehmen müssen jährlich die entsprechende Anzahl an Zertifikaten erwerben, um ihre Emissionen auszugleichen.

 

**Ziele:**

Die CO₂-Bepreisung soll wirtschaftliche Anreize für eine Reduzierung von Emissionen schaffen.

Einnahmen aus dem Handel werden zur Förderung klimafreundlicher Technologien/Infrastruktur und zur finanziellen Entlastung von Verbrauchern genutzt.

 

Damit ist der **nEHS-Markt** ein zentraler Bestandteil der deutschen Klimaschutzpolitik und trägt zur Erreichung der nationalen Klimaziele bei.

Primärmarkt vs. Sekundärmarkt

|   | **Primärmarkt** | **Sekundärmarkt** |
| --- | --- | --- |
| **Definition** | Der Markt, auf dem Emissionszertifikate direkt an der für den Vollzug zuständigen Stelle (z. B. EEX – European Energy Exchange) erworben werden können. | Der Markt, auf dem bereits ausgegebene Emissionszertifikate zwischen Unternehmen oder über Zwischenhändler oder Online-Handelsplätze wie die **q-bility GmbH** gehandelt werden. |
| **Käufer** | Verpflichtete Unternehmen (z. B. Brennstoffhändler), die Zertifikate zur Erfüllung ihrer Abgabepflichten benötigen | Unternehmen, Finanzakteure oder Händler, die Zertifikate weiterverkaufen oder zur Absicherung nutzen. |
| **Preisbildung** | Bis 2025 festgelegte Preise durch den Staat; ab 2026 über Auktionen bestimmt. | Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis frei am Markt. |
| **Handelsort** | Erwerb an für den Vollzug zuständigen Stellen (z. B. EEX – European Energy Exchange) per Auktion; direkt, über Zwischenhändler (Intermediär) oder Bestellplattform q-bility | Erwerb über private Handelspartner (OTC) oder Handelsplattform **q-bility GmbH** |
| **Zweck** | Primäre Verteilung der Zertifikate zur Steuerung des CO₂-Preises und der Emissionsziele. | Flexibilität für Unternehmen, um sich nachträglich mit Zertifikaten einzudecken oder überschüssige Zertifikate zu verkaufen. |

 

Der **Primärmarkt** ist die **erste Quelle** für Emissionszertifikate und sorgt für eine planbare CO₂-Bepreisung.  
Der **Sekundärmarkt** ermöglicht eine

**nachträgliche Anpassung**, wenn Unternehmen zusätzliche Zertifikate benötigen oder überschüssige verkaufen wollen.

 

Der **Sekundärmarkt** wird insbesondere ab 2026 wichtiger, wenn die Zertifikatspreise nicht mehr staatlich festgelegt, sondern über Auktionen und den Handel bestimmt werden. Dadurch entsteht mehr Flexibilität für Unternehmen, aber auch eine höhere Preisdynamik durch Angebot und Nachfrage.

Preisentwicklung

CO₂-Preis-Entwicklung im nEHS-Markt von 2021 bis 2027.

 

| Jahr | CO₂-Preis (EUR/t) |
| --- | --- |
| 2021 | 25 € |
| 2022 | 30 € |
| 2023 | 30 € |
| 2024 | 45 € |
| 2025 | 55 € |
| 2026 | Marktbasiertes System (Preiskorridor 55-66 €) |
| 2027 | Voraussichtlicher Übergang in EU-ETS II (freie Preisbildung) |

Handelsfenster für 2025

Zeitraum: 03. Juni 2025 – 04. Dezember 2025  
Handelstage: Dienstags und Donnerstags  
Handelszeit: 09:00 – 15:00 Uhr

Es besteht die Möglichkeit 10% der erworbenen Zertifikate bis zum September des Folgejahres zum Vorjahrespreis nach zu ordern um ggf. Fehlmengen auszugleichen, oder aktiv auf dem Sekundärmarkt gewinnbringend zu handeln.

Mehr Infos: [EEX-Kalender](https://www.eex.com/de/handelsinformationen/rahmenbedingungen/kalender)

Fazit

Der **nEHS-Markt ist ein zentrales Klimaschutzinstrument** Deutschlands und unterstützt die Reduzierung von CO₂-Emissionen.  
Der **Primärmarkt sorgt für eine planbare CO₂-Bepreisung**, während der **Sekundärmarkt ab 2026 an Bedeutung gewinnt**.  
Die Einnahmen aus dem Emissionshandel werden zur **Förderung klimafreundlicher Technologien** und zur finanziellen Entlastung von Verbrauchern genutzt.  
Ab **2027 wird der nEHS in den EU-ETS II überführt**, wodurch die Preisbildung vollständig marktbasiert erfolgt.

 

Auf einen Blick

**Rechtsgrundlagen & Regulatorischer Rahmen**

Das nEHS basiert auf dem **Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG)**, dass die rechtlichen Grundlagen für den Emissionshandel in Deutschland definiert.

Die DEHSt (Deutsche Emissionshandelsstelle) ist für die Umsetzung und Überwachung zuständig.

 

**Auswirkungen & Herausforderungen**

 **Wirtschaftliche Auswirkungen:** Unternehmen mit hohem Energieverbrauch müssen zusätzliche Kosten einkalkulieren, was je nach Branche zu höheren Verbraucherpreisen führen kann.

 **Soziale Aspekte:** Entlastungsmechanismen wie das **Klimageld** oder Förderprogramme sollen soziale Härten abfedern.

 **Integration in den EU ETS II:** 2027 soll der nationale Emissionshandel in den neuen **EU-ETS II** überführt werden, was eine einheitlichere Preisbildung für CO₂-Emissionen in ganz Europa ermöglicht.

 

**Technische Umsetzung & Meldepflichten**

Unternehmen müssen ihre Emissionen über ein **Emissionsberichterstattungssystem** bei der DEHSt melden.

Die **Verifizierung durch Dritte** (z. B. Wirtschaftsprüfer) ist notwendig, um eine korrekte Abgabe sicherzustellen.

 

**Marktdynamik & Einflussfaktoren auf den Preis**

Einflussfaktoren für den Preis im Sekundärmarkt:

     Angebot und Nachfrage

Politische Entscheidungen (z. B. neue Klimaziele oder Regulierungen)

Entwicklungen im Energiemarkt (z. B. Öl- und Gaspreise)

Technologische Fortschritte in erneuerbaren Energien

Grundlagen des nEHS-Markts

Der nationale Emissionshandel (nEHS) ist ein von Deutschland im Jahr 2021 eingeführtes Klimaschutzinstrument, das darauf abzielt, CO₂-Emissionen in den Sektoren Wärme und Verkehr zu reduzieren. Im Rahmen dieses S ystems müssen Unternehmen für jede Tonne CO₂, die durch die Verbrennung von Brennstoffen freigesetzt werden kann, ein nEHS-Zertifikat erwerben und abgeben. [https://www.dehst.de/DE/Themen/nEHS/nehs\_node.html](https://www.dehst.de/DE/Themen/nEHS/nehs_node.html)

 Das nEHS ergänzt den bereits bestehenden Europäischen Emissionshandel (EU-ETS), der hauptsächlich große Industrieanlagen und Kraftwerke abdeckt. Durch die Einführung des nEHS werden nun auch Bereiche erfasst, die bisher nicht im EU-ETS enthalten waren, insbesondere die Verbrennung von Brennstoffen in den Sektoren Wärme und Verkehr. [https://www.dehst.de/DE/Themen/nEHS/nehs\_node.html](https://www.dehst.de/DE/Themen/nEHS/nehs_node.html) [https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/479/publikationen/cc\_42-2022\_das\_konzept\_von\_brennstoffemissionen\_im\_nationalen\_emissionshandel.pdf](https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/479/publikationen/cc_42-2022_das_konzept_von_brennstoffemissionen_im_nationalen_emissionshandel.pdf)

 Das System funktioniert, indem für jede potenziell emittierte Tonne CO₂ ein Zertifikat erworben werden muss. Diese Zertifikate können entweder direkt an der EEX (European Energy Exchange) oder über Mittler wie die **q-bility GmbH** erworben werden. Unternehmen sind verpflichtet, die entsprechende Anzahl an Zertifikaten bis zum 30. September des Folgejahres abzugeben. Bei Nichtbeachtung dieser Verpflichtung können Geldbußen von bis zu 500.000 Euro verhängt werden. [https://www.uniper.energy/de/ueber-uniper/unternehmensportfolio/energy-sales/behg-faq](https://www.uniper.energy/de/ueber-uniper/unternehmensportfolio/energy-sales/behg-faq)

 Durch die Bepreisung von CO₂-Emissionen setzt das nEHS finanzielle Anreize für Unternehmen und Verbraucher, ihren CO₂-Ausstoß zu reduzieren und auf klimafreundlichere Technologien umzusteigen. Die Einnahmen aus dem nEHS werden unter anderem zur Senkung der EEG-Umlage verwendet, was zu einer Entlastung der Stromkunden führt.

[https://www.dehst.de/DE/Themen/nEHS/nehs\_node.html](https://www.dehst.de/DE/Themen/nEHS/nehs_node.html) [https://www.ccl-d.org/klimawissen/](https://www.ccl-d.org/klimawissen/)

 Insgesamt stellt der nationale Emissionshandel einen wichtigen Baustein in Deutschlands Klimaschutzstrategie dar, um die nationalen und europäischen Klimaziele zu erreichen.

[https://www.dehst.de/DE/Themen/nEHS/nehs\_node.html](https://www.dehst.de/DE/Themen/nEHS/nehs_node.html)

Abgrenzung zum EU-ETS

Der **nationale Emissionshandelsmarkt (nEHS-Markt)** ist das Handels- und Regulierungssystem, das den **nationalen Emissionshandel (nEHS)** in Deutschland unterstützt. Er dient der Bepreisung von CO₂-Emissionen in den Sektoren Wärme und Verkehr, die nicht vom Europäischen Emissionshandelssystem (EU-ETS) erfasst sind.

Funktionsweise des nEHS-Markts

Unternehmen, die fossile Brennstoffe (z. B. Gas, Heizöl, Diesel, Benzin) in Verkehr bringen, müssen für die damit verbundenen CO₂-Emissionen **Zertifikate** erwerben.

- Diese CO₂-Zertifikate werden auf dem nEHS-Markt gehandelt.
- Der Preis der Zertifikate wird bis 2025 (55€/tCo2) vom Staat festgelegt, ab 2026 soll er durch Auktionen am Markt bestimmt werden.
- Die Unternehmen geben jährlich die entsprechende Anzahl an Zertifikaten ab, um ihre Emissionen auszugleichen.

**Ziele:**

- Die CO₂-Bepreisung soll wirtschaftliche Anreize für eine Reduzierung von Emissionen schaffen.
- Einnahmen aus dem Handel werden zur Förderung klimafreundlicher Technologien und zur finanziellen Entlastung von Verbrauchern genutzt.

Damit ist der **nEHS-Markt** ein zentraler Bestandteil der deutschen Klimaschutzpolitik und trägt zur Erreichung der nationalen Klimaziele bei.

Primärmarkt vs. Sekundärmarkt für die nEHS-Zertifikate

|   | **Primärmarkt** | **Sekundärmarkt** |
| --- | --- | --- |
| **Definition** | Der Markt, auf dem Emissionszertifikate direkt von der zuständigen Behörde (DEHSt) oder über Auktionen erworben werden. | Der Markt, auf dem bereits ausgegebene Emissionszertifikate zwischen Unternehmen oder über Zwischenhändler oder Online-Handelsplätze wie die **q-bility GmbH** gehandelt werden. |
| **Käufer** | Verpflichtete Unternehmen (z. B. Brennstoffhändler), die Zertifikate zur Erfüllung ihrer Abgabepflichten benötigen | Unternehmen, Finanzakteure oder Händler, die Zertifikate weiterverkaufen oder zur Absicherung nutzen. |
| **Preisbildung** | Bis 2025 festgelegte Preise durch den Staat; ab 2026 über Auktionen bestimmt. | Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis frei am Markt. |
| **Handelsort** | Direkter Erwerb bei der DEHSt oder über Auktionen (EEX – European Energy Exchange). | Über private Handelspartner, Broker oder Plattformen wie die EEX und **q-bility GmbH** |
| **Zweck** | Primäre Verteilung der Zertifikate zur Steuerung des CO₂-Preises und der Emissionsziele. | Flexibilität für Unternehmen, um sich nachträglich mit Zertifikaten einzudecken oder überschüssige Zertifikate zu verkaufen. |

 

- Der **Primärmarkt** ist die **erste Quelle** für Emissionszertifikate und sorgt für eine planbare CO₂-Bepreisung.
- Der **Sekundärmarkt** ermöglicht eine **nachträgliche Anpassung**, wenn Unternehmen zusätzliche Zertifikate benötigen oder überschüssige verkaufen wollen.

Der **Sekundärmarkt** wird insbesondere ab 2026 wichtiger, wenn die Zertifikatspreise nicht mehr staatlich festgelegt, sondern über Auktionen und den Handel bestimmt werden. Dadurch entsteht mehr Flexibilität für Unternehmen, aber auch eine höhere Preisdynamik durch Angebot und Nachfrage.

Preisentwicklung nEHS-Zertifikate

CO₂-Preis-Entwicklung im nEHS-Markt von 2021 bis 2027.

| Jahr | CO₂-Preis (EUR/t) |
| --- | --- |
| 2021 | 25 € |
| 2022 | 30 € |
| 2023 | 30 € |
| 2024 | 45 € |
| 2025 | 55 € |
| 2026 | Marktbasiertes System (Preiskorridor 55-66 €) |
| 2027 | Voraussichtlicher Übergang in EU-ETS II (freie Preisbildung) |

Handelsfenster für nEHS-Zertifikate 2025

Zeitraum: 03. Juni 2025 – 04. Dezember 2025  
Handelstage: Dienstags und Donnerstags  
Handelszeit: 09:00 – 15:00 Uhr

Mehr Infos: [EEX-Kalender](https://www.eex.com/de/handelsinformationen/rahmenbedingungen/kalender)

Fazit

- Der **nEHS-Markt ist ein zentrales Klimaschutzinstrument** Deutschlands und unterstützt die Reduzierung von CO₂-Emissionen.
- Der **Primärmarkt sorgt für eine planbare CO₂-Bepreisung**, während der **Sekundärmarkt ab 2026 an Bedeutung gewinnt**.
- Die Einnahmen aus dem Emissionshandel werden zur **Förderung klimafreundlicher Technologien** und zur finanziellen Entlastung von Verbrauchern genutzt.
- Ab **2027 wird der nEHS in den EU-ETS II überführt**, wodurch die Preisbildung vollständig marktbasiert erfolgt.

 

 

Auf einen Blick

**Rechtsgrundlagen & Regulatorischer Rahmen**

- Das nEHS basiert auf dem **Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG)**, dass die rechtlichen Grundlagen für den Emissionshandel in Deutschland definiert.
- Die DEHSt (Deutsche Emissionshandelsstelle) ist für die Umsetzung und Überwachung zuständig.

**Auswirkungen & Herausforderungen**

- **Wirtschaftliche Auswirkungen:** Unternehmen mit hohem Energieverbrauch müssen zusätzliche Kosten einkalkulieren, was je nach Branche zu höheren Verbraucherpreisen führen kann.
- **Soziale Aspekte:** Entlastungsmechanismen wie das **Klimageld** oder Förderprogramme sollen soziale Härten abfedern.
- **Integration in den EU ETS II:** 2027 soll der nationale Emissionshandel in den neuen **EU-ETS II** überführt werden, was eine einheitlichere Preisbildung für CO₂-Emissionen in ganz Europa ermöglicht.

**Technische Umsetzung & Meldepflichten**

- Unternehmen müssen ihre Emissionen über ein **Emissionsberichterstattungssystem** bei der DEHSt melden.
- Die **Verifizierung durch Dritte** (z. B. Wirtschaftsprüfer) ist notwendig, um eine korrekte Abgabe sicherzustellen.

**Marktdynamik & Einflussfaktoren auf den Preis**

- Einflussfaktoren für den Preis im Sekundärmarkt: 
    - Angebot und Nachfrage
    - Politische Entscheidungen (z. B. neue Klimaziele oder Regulierungen)
    - Entwicklungen im Energiemarkt (z. B. Öl- und Gaspreise)
    - Technologische Fortschritte in erneuerbaren Energien

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## FAQ

 Häufig gestellte Fragen zum nEHS-Markt

1. Was ist der nEHS-Markt?

Der **nationale Emissionshandel (nEHS)** ist ein in Deutschland eingeführtes System zur CO₂-Bepreisung in den Sektoren **Wärme und Verkehr**. Unternehmen müssen für ihre Emissionen Zertifikate kaufen und abgeben.

2. Wer ist vom nEHS betroffen?

Alle Unternehmen, die fossile Brennstoffe wie **Gas, Heizöl, Diesel oder Benzin** in Verkehr bringen, sind verpflichtet, nEHS-Zertifikate zu erwerben.

3. Wie funktioniert der Handel mit nEHS-Zertifikaten?

Unternehmen kaufen die Zertifikate auf dem **Primärmarkt (an der für den Vollzug zuständigen Stelle – heute EEX AG)** oder auf dem **Sekundärmarkt (zwischen Unternehmen oder über Handelsplattformen wie die EEX und q-bility GmbH).**

4. Wie hoch ist der CO₂-Preis im nEHS?

Der CO₂-Preis für nEHS-Zertifikate ist bis **2025 staatlich festgelegt**. Ab 2026 wird er durch Auktionen bestimmt.  
Aktuelle Preise:

2024: **45 € pro Tonne CO₂**  
2025: **55 € pro Tonne CO₂**  
2026: **Marktbasiertes System (Preiskorridor: 55-66 €)**

5. Was passiert, wenn Unternehmen keine Zertifikate abgeben?

Unternehmen, die ihre Emissionszertifikate nicht fristgerecht einreichen, müssen mit **hohen Geldstrafen von bis zu 500.000 €** rechnen.

6. Wie unterscheidet sich der nEHS vom EU-ETS?

Das **EU-ETS I** betrifft hauptsächlich **Industrieanlagen und Kraftwerke**, während der **nEHS** die **Sektoren Wärme und Verkehr** umfasst. Ab 2027 wird der nEHS in den neuen **EU-ETS II integriert**.

7. Wo können Unternehmen nEHS-Zertifikate kaufen?

nEHS-Zertifikate können über folgende Wege erworben werden:

 **Primärmarkt:** Erwerb an für den Vollzug zuständigen Stellen (z. B. EEX – European Energy Exchange) per Auktion; direkt, über Zwischenhändler (Intermediär) oder Bestellplattform **q-bility GmbH**  
 **Sekundärmarkt:** Handel mit bereits ausgegebenen Zertifikaten über Plattformen wie **q-bility GmbH**.

8. Wann kann mit nEHS-Zertifikaten gehandelt werden?

**Primärmarkt**: Das Handelsfenster an der EEX für 2025 ist vom **3. Juni 2025 bis 4. Dezember 2025** geöffnet. Gehandelt wird an **Dienstagen und Donnerstagen von 09:00 – 15:00 Uhr**.

**Sekundärmarkt**: Das Handelsfenster bei **q-bility** ist **Montag bis Freitag** jeweils von **9:00 Uhr bis 18:00 Uhr**, ausgenommen an nationalen Feiertagen.

9. Welche Vorteile hat der nEHS für den Klimaschutz?

Der nationale Emissionshandel schafft finanzielle **Anreize zur CO₂-Reduzierung**. Unternehmen werden motiviert, in **klimafreundliche Technologien** zu investieren, um Kosten zu sparen.

10. Wird der nEHS-Markt nach 2027 bestehen bleiben?

Ab 2027 soll der **nEHS in den EU-ETS II überführt** werden, wodurch die CO₂-Bepreisung vollständig marktbasiert erfolgt und sich an einem **europaweiten Emissionshandelssystem** orientiert.

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